Gerhard Schubert GmbH

Gerhard Schubert

Die vielen Varianten von maschinengängigen Kartontrays sind echte Alternativen zum Kunststoff und schonen die Umwelt.

Die Gerhard Schubert GmbH ist einer der Weltmarktführer für Toploading-Verpackungsmaschinen (TLM). Das Familienunternehmen aus Crailsheim setzt bei seinen digitalen, roboterbasierten Verpackungsmaschinen auf ein Zusammenspiel von einfacher Mechanik, intelligenter Steuerungstechnik und hoher Modularität. Die TLM-Verpackungsmaschinen verpacken Produkte jeglicher Art und Branche – von Lebensmitteln, Süßwaren, Getränken, Pharmazeutika und Kosmetik bis zu technischen Artikeln – in Trays, Kartons, Schachteln, Flaschen, Tuben oder Schlauchbeutel.

 

„Gibt es Kartontrays mit gleicher Funktionalität wie Kunststofftrays?“ Bei der Entwickung von Lebensmittel-Verpackungen werden derzeit fast täglich neue Antworten auf diese Frage gefunden. Denn der Markt fordert nachdrücklich den konsequenten Weggang von unnötigem Kunststoff. Abgesehen von der Aromadichtheit ist in vielen funktionalen Fragen Karton eine optimale Alternative, sei es zur Fixierung von Joghurtbechern, zur Positionierung von Kekstapeln oder zur geschuppten Anordnung einer Gebäckreihe. Immer wieder können solche Funktionen ohne nennenswerten Mehraufwand für Material und Maschine erzielt werden. Ein Win-Win für den Kunden, den Verbraucher und natürlich auch für die Umwelt.

Im Zuge jüngster Entwicklungen haben sich bei der Firma Schubert drei Grundkonstruktionen von maschinengängigen Kartontrays herauskristallisiert, die die wesentlichste Kundenanforderung repräsentieren: die Erschaffung einzelner Kavitäten mithilfe von Trennstegen, um z. B. Kekse in einem akkuraten Stapel zu bewahren.

So gibt es eine Version, bei der ohne Mehraufwand Stege aus der Seitenwand und dem Boden herausgeklappt werden, ähnlich einem Kniegelenk. Diese Version ist bereits seit einigen Jahren auf einer Schubert-Maschine bei einem großen Niederländischen Keks-Hersteller im Einsatz.

Die zweite Variante zeichnet sich durch umlaufende Geschlossenheit der Seitenwände aus. Mithilfe von vorverklebten Seitenwand-Einschlägen entsteht ein makelloses Erscheinungsbild, das das Herausfallen von Krümeln verhindert. Charmanter Nebeneffekt: durch die Einkrempelungen ist die Traykonstruktion selbsttragend und benötigt in der Verpackungsmaschine keinen einzigen Tropfen Leim.

Die dritte Variante minimiert das freie „Wandern“ von Krümeln oder Streuseln zwischen den Nestern. Dafür werden vollflächig verschließende Trennwände in den Tray-Körper eingeklappt. Das Ergebnis sind im Bodenbereich nahezu perfekt abgetrennte Kavitäten sowie ein ansprechendes optisches Erscheinungsbild.

Die Substitution von Kunststoff-Verpackungen unter Beibehaltung formgebender Funktionalität wird ein Prozess stetigen Wandels sein. Die vielschichtigen kundenspezifischen Anforderungen stellen Entwicklerteams vor neue Sichtweisen, die ein Neu-Denken des Vorhandenen erfordern. Schon hat man das nächste große Thema in den Fokus gerückt: die zuverlässige Fixierung von Getränkeflaschen in Kartonmanschetten – natürlich ohne höheren Materialverbrauch. Auf dem Markt der Karton-Verpackungen bleibt es spannend.

 

Auf einen Blick

  • Kartontrays statt Kunststoff unter Beibehaltung formgebender Funktionalität
  • Unterschiedliche Varianten für unterschiedliche Kundenanforderungen
  • Manche Funktionen ohne erheblichen Mehraufwand für Material und Maschine integrierbar
  • Clevere Verpackungen können Kosten verringern und die Umwelt schonen
  • Anwendungsgebiete: Verpackung von Lebensmitteln, z.B. von Keksen

 

Für fachliche Fragen kontaktieren Sie bitte:

Valentin Köhler, Gerhard Schubert GmbH

Telefon: +49 7951 400 - 429, Email: v.koehler@gerhard-schubert.de

www.schubert.group

 

Hinweis: Den vollständigen Artikel finden Sie hier unten zum Download.

 

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