Regelungskonzept für Lebensmittelkontaktmaterial

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In der Rahmenverordnung (EU) Nr. 1935/2004 sind die grundlegenden Anforderungen an Materialien und Gegenstände, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, festgelegt.

In der Rahmenverordnung (EU) Nr. 1935/2004[1] sind die grundlegenden Anforderungen an Materialien und Gegenstände, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, festgelegt. Alle Lebensmittelbedarfsgegenstände haben grundsätzlich diesen allgemeinen Anforderungen zu entsprechen. Sie müssen nach „guter Herstellungspraxis“ so hergestellt sein, dass sie unter den normalen oder vorhersehbaren Verwendungsbedingungen keine Bestandteile auf Lebensmittel in Mengen abgeben, die geeignet sind, die menschliche Gesundheit zu gefährden oder eine unvertretbare Veränderung der Zusammensetzung oder eine Beeinträchtigung der organoleptischen Eigenschaften der Lebensmittel herbeiführen. Die allgemeinen Anforderungen an die sogenannte „Gute Herstellungspraxis“ bezogen auf den Herstellungsprozess von Lebensmittelbedarfsgegenständen sind ergänzend in der Verordnung (EU) Nr. 2023/2006[2] vorgegeben.

Einzelmaßnahmen im Sinne der Rahmenverordnung (EU) Nr. 1935/2004, d.h. spezifische Vorschriften und Beschaffenheitsvorgaben für einzelne Materialien, sind nicht für alle Materialgruppen existent, sondern u.a. für die große Gruppe der Kunststoffe. Sofern die Einzelmaßnahmen als EU-Richtlinien vorliegen, sind sie in der nationalen Bedarfsgegenständeverordnung umgesetzt; EU-Verordnungen gelten unmittelbar und sind nicht umsetzungsbedürftig.

 

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