Aktuelles

Im Juni 2019 hat das Europäische Parlament die Richtlinie EU 2019/904 erlassen. Danach dürfen ab 2021 bestimmte Einwegprodukte aus Kunststoff in der EU nicht mehr verkauft werden, wenn erschwingliche Alternativen zur Verfügung stehen. Bei den anderen will man den Verbrauch reduzieren.
Aktive und intelligente Verpackungen tragen dazu bei, Lebensmittelverluste zu verringern. Sie informieren, ob die Kühlkette eingehalten wurde und geben auch Auskunft über den Qualitätszustand des Produktes. In der Verordnung (EG) Nr. 450/2009 vom 29. Mai 2009, legt die EU-Kommission fest, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um aktive und intelligente Materialien und Gegenstände in den Markt zu bringen.
Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, sowie Kombinationen dieser Materialien und Gegenstände oder recycelten Materialien und Gegenstände, die in diesen Materialien und Gegenständen verwendet werden, müssen gemäß der Regeln für die gute Herstellungspraxis (good manufacturing practice) hergestellt werden. Die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 legt diese Regeln fest.
Die seit Mai 2011 geltende Verordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff legt die Regeln fest, dass diese Materialien so hergestellt werden müssen, dass von ihnen u.a. keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit ausgeht und sie gemäß der guten Herstellungspraxis (GMP) produziert wurden.
Für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen gibt es einen Mindeststandard. Er gibt Herstellern Orientierung, wie recyclinggerechtes Verpackungsdesign aussehen muss.
Verpackungen im Lebensmittelkontakt dürfen keine Stoffe an das Lebensmittel abgeben, von denen ein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher ausgeht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt auf seiner Datenbank Empfehlungen zu Materialien für Lebensmittelkontakt.
Das Verpackungsgesetz regelt die Anforderungen an die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Entsorgung von Verpackungen. Ziel ist es, Verpackungsabfälle zu vermeiden und mehr Verpackungen zu recyclen.
Recycling-Kunststoffe, die für Bedarfsgegenstände – also für Verpackungen, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen - eingesetzt werden, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind, lesen Sie hier.
Weil Verpackungen mit Lebensmittel in Berührung kommen, sind sie sog. Lebensmittelbedarfsgegenstände und sind deshalb für die Bedarfsgegenständeverordnung relevant.
Gesetze und Verordnungen geben den Rahmen für den Einsatz von Materialien zum Beispiel für die Verpackungsbranche. Zentrale Forderung ist: Von den Produkten, die in den Markt gebracht werden, darf keine Gefahr ausgehen.
Wenn es um die Gesetzgebung und den Erlass von Verordnungen für Verpackungen geht, gibt es in Deutschland viele Beteiligte. Wer die Akteure sind, lesen Sie hier.
Durch die Partnerschaft zwischen den zwei erfahrenen Verpackungsexperten HÖRAUF und OPTIMA ist eine Maschinentechnologie zur Herstellung von ebenen Verpackungslösungen direkt In-House und Inline entstanden.
SOMIC baut ausschließlich Karton-Endverpackungsmaschinen. Das heißt, vorverpackte Produkte werden in der Maschine zu einem Kartoninhalt gesam-melt und gruppiert, so dass anschließend ein Kartonzuschnitt um die Produkt-gruppe herum gefaltet und verklebt werden kann. Die Kartonverpackungen sind in ein- oder zweiteiliger Ausführung möglich.
Mosca nutzt recyceltes Material und PET-Produktionsabfälle für die Herstellung von Umreifungstechnologie und auch ihre Herstellung ist Energieeffizient.
Neben Anlagen für Getränke und flüssige Lebensmittel bietet Krones gleich auch Recyclinganlagen mit an. Sie verwandeln Abfälle in neue Produkte und helfen so, den weltweiten Müll zu verringern.
Wächter Packautomatik baut Maschinen, die Produkte in Kartonagen verpacken, und setzt somit auf recyclebare sowie biologisch abbaubare Umverpackung. Beim Verpackungsvorgang werden zusätzliche Funktionen im Karton integriert, die auf vielfältige Weise dem Produktschutz dienen.
Die FlatSkin® Anwendung aus dem Hause SEALPAC mit bis zu 75 Prozent weniger Kunststoffeinsatz ist für qualitativ hochwertige Produkte oder besondere Angebotsformen sowie Steaks und Fischfilets bestens geeignet.
Romaco bietet Systemlösungen für Pharma-Kunden an. Gemeinsam mit dem Folienspezialisten Huhtamaki hat Romaco eine neue Primärverpackungsform für pharmazeutische Solidaprodukte entwickelt. Die Psuh packs benötigen deutlich weniger Material und sind recyclefähig. Gut für die Ökobilanz.
Prof. Dr. Frank Miletzky ist Honorarprofessor für Papiertechnik an der Technischen Universität Dresden. Mit uns spricht er über die neuesten Entwicklungen bei naturfaserbasierten Kunststoffen und welches Potenzial in „Hybrid“-Verpackungen steckt.
Prof. Dr. Jens-Peter Majschak ist Leiter des Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Dresden. Mit uns spricht er über die Herausforderungen von alternativen Kunststoffpackstoffen bei schnelllaufenden Verpackungsmaschinen.

Kunststoff ist wertvoll - Ein Kommentar von Christian Traumann
Die EU-Richtlinie über Einwegkunststoffverpackungen sieht unter anderem vor, dass sich Hersteller dieser Verpackungen an den kommunalen Entsorgungskosten beteiligen. Daneben will die EU ab 2021 eine Plastiksteuer einführen. Doch diese Pläne greifen zu kurz.
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pack4sustainability

Verpackungen sind kein Müll - Müll wird von Menschen verursacht
Achtlos entsorgte Verpackungen verschmutzen Meere und Landschaften. Ob in den Industrieländern, in aufstrebenden Volkswirtschaften oder Entwicklungsländern – wir alle kennen die Bilder von Umweltverschmutzungen und wissen, der Handlungsbedarf ist hoch. Jeder Einzelne trägt Verantwortung.
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Vielfalt in Funktion: Die Aufgaben einer Verpackung
Die Verpackung ist einer der wichtigsten Schlüssel, Lebensmittel vor dem vorzeitigen Verderb zu schützen und Menschen weltweit mit qualitativ einwandfreien Nahrungsmitteln zu versorgen – ob in Industrie-, Schwellen- oder Entwicklungsländern.
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Fokus Kunststoffverpackung
Kunststoffverpackungen stehen in der Kritik, sind aber aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken - jedenfalls nicht überall. Hier lesen Sie wo, warum und wann der Einsatz von Kunststoff sinnvoll ist.
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VIDEO - Kurz erklärt: Circular Economy
Was genau heißt eigentlich Kreislaufwirtschaft?
Richard Clemens
Richard Clemens
Geschäftsführer VDMA Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen
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Die wichtigsten Themen haben wir auf den FAQ Seiten für Sie zusammengefasst, um Sie bereits im Vorfeld unterstützen zu können.